Altersvorsorge mit ETFs und Fonds: Vermögen für den Ruhestand aufbauen
Die gesetzliche Rente wird für die meisten nicht reichen, um den Lebensstandard zu halten. Wer früh und regelmäßig in breit gestreute Fonds investiert, nutzt Zeit und Zinseszins für sich. Ich berate Sie unabhängig dazu, welche Mischung aus Förderung, Steuervorteil und freiem Sparen zu Ihnen passt, mit dem Schwerpunkt auf ETFs und aktiv gemanagten Fonds.
Warum ich bei der Altersvorsorge auf Fonds setze
Klassische Garantieprodukte versprechen Sicherheit, kosten aber über Jahrzehnte viel Rendite. Bei einem Anlagehorizont von 20 oder 30 Jahren haben Aktienfonds Kursschwankungen historisch mehr als ausgeglichen. Garantien sind nicht kostenlos: Sie binden einen Teil des Geldes in sicheren, aber renditeschwachen Anlagen.
- ETFs: breit gestreut, transparent und günstig. Gut als Basis für fast jede Vorsorge.
- Aktiv gemanagte Fonds: sinnvoll, wenn ein Fondsmanagement nachweislich Mehrwert bringt, etwa bei Nebenwerten, Schwellenländern oder in Mischfonds mit Risikosteuerung.
- Die Mischung: Für viele Kunden passt ein ETF-Kern mit ausgewählten aktiven Fonds als Ergänzung.
Wichtig ist mir dabei: Fonds sind keine Garantie. Kurz vor dem Ruhestand sollte das Risiko schrittweise sinken, damit ein Kurseinbruch nicht zur falschen Zeit kommt.
Die Wege im Überblick
Altersvorsorgedepot (ab 2027 gefördert)
Die Nachfolge der Riester-Rente: ein zertifiziertes Depot mit ETFs und Investmentfonds aus einer gesetzlichen Positivliste, ohne Pflicht zur Beitragsgarantie. Es gibt eine Grundzulage von bis zu 540 Euro im Jahr bei 1.800 Euro Eigenbeitrag, dazu bis zu 300 Euro je Kind und einmalig 200 Euro für Berufseinsteiger unter 25. Neu sind auch Selbstständige förderberechtigt. Die Auszahlungen sind später voll steuerpflichtig.
Ratgeber: Altersvorsorgedepot 2027 · Zum Altersvorsorge-Fördercheck
Fondsgebundene Rentenversicherung
Fondsanlage mit der Möglichkeit einer lebenslangen Rente. Interessant sind die steuerlichen Vorteile nach der 12/62-Regel: Bei Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr und mindestens zwölf Jahren Laufzeit wird nur die Hälfte der Erträge versteuert. Dazu kommt der freie Fondswechsel ohne Steuern. Entscheidend sind die Kosten und der garantierte Rentenfaktor. Hier trennt sich gute von schlechter Ware.
Basisrente (Rürup) fondsgebunden
Besonders für Selbstständige, Freiberufler und Gutverdiener: Die Beiträge sind in hohem Maß als Sonderausgaben absetzbar, dafür ist das Geld nur als lebenslange Rente verfügbar. Mit einer fondsgebundenen Basisrente lässt sich die Steuerersparnis direkt am Kapitalmarkt anlegen.
Betriebliche Altersvorsorge mit Fonds
Über den Arbeitgeber, mit Zuschuss und aus dem Bruttolohn. Viele Verträge sind klassisch und teuer angelegt. Ich prüfe, ob eine fondsgebundene Lösung möglich ist und ob sich der Vertrag für Sie rechnet.
Freier ETF-Sparplan
Maximal flexibel, keine Förderung, Besteuerung über die Abgeltungsteuer. Gut als Ergänzung für Geld, auf das Sie vor dem Ruhestand vielleicht zugreifen wollen.
Klassische Rentenversicherung
Feste Garantien, aber begrenzte Renditechancen. Ich empfehle sie nur in Ausnahmefällen, etwa für einen sehr sicherheitsorientierten Anteil kurz vor der Rente.
Investmentanlage und Sparen mit Fonds
Nicht jede Geldanlage muss in einen Vorsorgevertrag. Für den Vermögensaufbau, Sparpläne für Kinder oder eine Einmalanlage berate ich Sie auch direkt zu Investmentfonds und ETFs im eigenen Depot. Sie bleiben flexibel, können Sparraten jederzeit anpassen und kommen an Ihr Geld.
So läuft die Investmentberatung ab
Für die Beratung zu Investmentanlagen vereinbaren wir immer einen eigenen Termin, getrennt von Versicherungsthemen. Sie findet in zwei Schritten statt:
- Erster Termin: Anlegeranalyse. Mit einem Beratungstool erfassen wir Ihre Ziele, Ihren Anlagehorizont, Ihre Erfahrungen mit Wertpapieren und Ihre Risikobereitschaft.
- Zweiter Termin: Anlage besprechen und Depot eröffnen. Ich stelle Ihnen eine passende Fondsauswahl vor, wir besprechen sie gemeinsam und eröffnen Ihr Depot bei der FFB.

Ihr Depot bei der FFB (FIL Fondsbank)
Die FIL Fondsbank GmbH (FFB) ist eine Depotbank und Investmentplattform von Fidelity International. Über sie haben Sie Zugriff auf mehr als 12.000 Fonds und rund 1.300 ETFs von über 300 Anbietern. Laut FFB werden dort über 700.000 Kundendepots mit mehr als 50 Milliarden Euro Vermögen geführt. Ihr Depot sehen Sie jederzeit online und in der App, für Kinder gibt es ein eigenes Junior-Depot. Fondsanteile sind Sondervermögen: Sie werden getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und der Bank verwahrt.
Mehr zur FFB · Direkt zum FFB-Depot
Information:
Die Anlageberatung und die Anlagevermittlung im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) biete ich Ihnen als vertraglich gebundener Vermittler im Sinne des KWG im Auftrag, im Namen und für Rechnung der Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft, Maximilianstr. 38, 86150 Augsburg an. Weitere Informationen finden Sie im Impressum.
Die Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft ist ein Kreditinstitut und Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des KWG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Aufsichtsbehörden. Weitere Informationen finden Sie im Impressum der Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft. www.fuggerbank.de/impressum.
Worauf ich beim Vergleich achte
- Gesamtkosten: Abschluss, Verwaltung, Fondskosten und Wechselgebühren. Ein Prozentpunkt Kosten im Jahr macht über 30 Jahre einen großen Unterschied.
- Fondsauswahl: Gibt es gute ETFs und starke aktive Fonds, und kann ich kostenlos umschichten?
- Ablaufmanagement: Wie wird das Risiko vor dem Ruhestand gesenkt, und kann ich das selbst steuern?
- Rentenfaktor und Auszahlung: lebenslange Rente, Auszahlplan oder Kapital, je nach Ihrer Planung.
- Flexibilität: Beiträge pausieren, erhöhen, Geld entnehmen oder übertragen.
- Steuern heute und später: Förderung und Steuerersparnis jetzt gegen die Besteuerung im Alter.
Bestehende Verträge prüfen lassen
Viele haben alte Riester-Verträge, Kapitallebensversicherungen oder Betriebsrenten mit hohen Kosten. Kündigen ist selten die beste Lösung, weil Zulagen und Steuervorteile zurückgefordert werden können. Oft ist es besser, beitragsfrei zu stellen, zu übertragen oder ab 2027 in die neue Förderung zu wechseln. Ich rechne das mit Ihnen durch.
Für wen das besonders wichtig ist
- Angestellte: Altersvorsorgedepot, Betriebsrente und ein ETF-Sparplan als Ergänzung.
- Selbstständige und Freiberufler: Basisrente und erstmals die neue Förderung. Ohne gesetzliche Rente ist eine eigene Vorsorge Pflicht.
- Beamte: Versorgungslücke trotz Pension, förderberechtigt beim Altersvorsorgedepot.
- Ärzte: Versorgungswerk plus fondsbasierte Ergänzung.
- Familien: Kinderzulagen nutzen und an die Absicherung des Einkommens denken.
Wer fürs Alter spart, sollte zuerst die Arbeitskraft absichern. Ohne Einkommen gibt es keine Sparrate. Mehr zur Einkommensabsicherung
Häufige Fragen zur Altersvorsorge
Wie viel sollte ich für die Altersvorsorge sparen?
Das hängt von Ihrem Einkommen, Ihren Rentenansprüchen und Ihrem gewünschten Lebensstandard ab. Als grobe Orientierung gelten 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens. Im Gespräch rechnen wir Ihre persönliche Lücke aus.
ETF oder aktiver Fonds, was ist besser?
ETFs sind günstig und breit gestreut. Aktive Fonds können in bestimmten Märkten Mehrwert bringen. Oft ist die Kombination am sinnvollsten.
Was passiert bei einem Börsencrash kurz vor der Rente?
Deshalb wird das Risiko in den letzten Jahren vor dem Ruhestand schrittweise gesenkt. Gute Verträge bieten dafür ein Ablaufmanagement.
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für mich?
Besonders für Familien mit Kindern und Geringverdiener ist die Zulagenquote hoch. Für Gutverdiener kommt der Steuervorteil dazu. Der Fördercheck zeigt Ihnen, welche Zulagen möglich sind.
Soll ich meinen Riester-Vertrag kündigen?
Meist nicht. Eine Kündigung kann Zulagen und Steuervorteile kosten. Prüfen Sie zuerst Weiterführung, Übertragung oder Wechsel in die neue Förderung.
Kann ich auch mit kleinen Beiträgen anfangen?
Ja. Für die Zulagen reichen schon 120 Euro im Jahr. Wichtiger als die Höhe ist, früh anzufangen.
Was kostet mich die Beratung?
Das Erstgespräch ist kostenfrei. Als Makler werde ich bei Abschluss vom Anbieter vergütet.